Am Schuljahresende in die Lehrerrolle geschlüpft
„Netzgänger“ – Wenn Neuntklässler Fünftklässlern das Internet erklären

Am Ende des Schuljahres haben waren unsere Netzgänger der 9. Klassen wieder aktiv und haben für drei Tage die Rolle von Lehrkräften übernommen – ein echter Perspektivwechsel.
Warum ist Cybermobbing kein Spaß? Wann spricht man bei Onlinespielen von Sucht? Welche Spuren hinterlasse ich mit meinem digitalen Ich? Bei solchen Fragen setzt das Projekt „Netzgänger“ an. Dieses Peer-to-Peer-Projekt („Schüler für Schüler“) verfolgt eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Jugendliche sprechen mit Jugendlichen – auf Augenhöhe. Die Neuntklässler haben im Lauf des Schuljahres Themen wie Datenschutz, Cybermobbing, Soziale Netzwerke und Online-Sucht vorbereitet. In kleinen Teams führten sie dann vom 21.07. – 23.07. interaktive Workshops für ihre jüngeren Mitschüler der 5. Klassen durch. Die Älteren schlüpften dabei in eine neue Rolle – die der Lehrenden. Ein echte Win-win-Situation - die Netzgänger lernen, ein Projekt selbstständig durchzuführen, Verantwortung zu übernehmen, Inhalte verständlich aufzubereiten und auf Fragen einzugehen. Die Jüngeren erfahren eine Stärkung ihrer Medienkompetenz, wobei diese nicht von einer Lehrkraft, sondern von Jugendlichen vermittelt wird.“ Dieses Projekt wird nun schon seit einigen Jahren an unserer Schule durchgeführt wird und ist inzwischen fester Bestandteil unseres Schullebens. Auch diesmal haben unsere Netzgänger ihre anspruchsvolle Aufgabe bestens gemeistert. Gut gemacht!
Birgit Drotziger, Birgit Sedelmeier