Lernen durch Perspektivwechsel: „Planspiel Wasser“

- Kooperationsprojekt mit dem Landesamt für Umwelt

Planspiel Wasser1Kurz vor den Faschingsferien verwandelten sich die Klassenzimmer der 10. Jahrgangsstufe in einen spannenden Lernort: initiiert vom TEAM N für die Fachschaften Biologie und Politik und Gesellschaft schlüpften die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Rollen einer Dorfgemeinschaft, die unter Wassermangel leidet.

Das bot den Jugendlichen die einzigartige Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge rund um Wasserverbrauch, Gewässerschutz und Klimawandel praxisnah zu erleben. Sie mussten in einer simulierten Gemeinderatsitzung Interessen abwägen, Kompromisse finden und Entscheidungen treffen – genau wie im echten Leben.

Die zukünftigen Absolventen sollten typische Interessensgruppen einer Gemeinde vertreten:

      • Jugendliche
      • Bürger
      • Gemeinderat
      • Papierfabrik
      • Wasserversorger
      • GemüsebauernPlanspiel Wasser3
      • Naturschutzverein

Dazu sammelten die Gruppen an acht anschaulichen Stationen - vom Wasserkreislauf bis zur aktuellen Wasserbilanz - Argumente aus ihrer Perspektive. Im Anschluss wurde diskutiert, verhandelt und nach Lösungen gesucht:

Wo kann Wasser eingespart werden?

Wer trägt Verantwortung?

Wie lassen sich unterschiedliche Interessen vereinbaren?

Und vor allem:

Wie schützen wir unser Grundwasser langfristig?

„Es war spannend zu sehen, wie schwer es manchmal ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen“, so eine Schülerin. „Aber jetzt verstehe ich viel besser, warum Wasser so schützenswert ist.“ Das Planspiel zeigte einmal mehr: Wissen schafft Handlungsmöglichkeiten! Ressourcenschutz betrifft uns alle – und JEDER kann einen Beitrag leisten.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Bayerische Landesamt für Umwelt für die professionelle Durchführung und an die Klassen 10A, 10B und 10C für ihr großes Engagement!

Tanja Kral und Sandra Lang, TEAM N

sowie Lena Habjan und Nisa Özay, 10B (Schülersprecherinnen)