Hochschule Ansbach zu Gast in der Realschule Weißenburg

1819 DNA 0„Heute werden wir DNA aus Tomaten isolieren.“ Mit diesen Worten begann eine etwas andere Unterrichtseinheit für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Staatlichen Realschule Weißenburg.

Angeleitet wurden die Jugendlichen von Frau Dr. Nelkenbrecher, einer Dozentin der Hochschule Ansbach aus dem Bereich der industriellen Biotechnologie. Um an das Erbgut zu gelangen mussten die Schüler in Kleingruppen mehrere Experimente nacheinander durchführen.
Es war für alle Beteiligten erstaunlich zu sehen, dass man mit einfachen Utensilien und Chemikalien wie Kochsalz, Spül- und Waschmittel das Erbgut aus den Zellen der Tomate isolieren und sichtbar machen konnte. Dank der ausführlichen Erläuterungen von Frau Dr. Nelkenbrecher und dem biologischen Vorwissen war jeder Arbeitsschritt für alle Beteiligten logisch nachvollziehbar und fasziniert konnte schließlich jeder die DNA seiner Tomate als rötlich gefärbte, fädige Struktur in Händen halten. Am Ende waren sich alle darüber einig: Biotechnologie ist keine Zauberei aber hochgradig interessant mit all ihren Einsatzmöglichkeiten im Lebensmittelsektor, der Pharmazie oder auch der Forensik mit der Überführung von Straftätern. Ebenso ließen die Informationen über die Zulassung für dieses Studium in Ansbach den ein oder anderen Schüler die Ohren spitzen: Abitur ist nur ein möglicher Einstieg, aber auch mit einer bestandenen Meisterprüfung, einer BTA oder MTA-Ausbildung (Biologisch- oder Medizinisch-technischer Assistent) oder einer Ausbildung in einem fachlich verwandten Bereich – wie z.B. als Krankenschwester – mit einigen Jahren Berufserfahrung, steht einem der Studiengang der industriellen Biotechnologie offen.

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