Eine Knolle verändert die Welt
Die Klasse 8A hat sich von Ostern bis zum Schuljahresende und darüber hinaus fächerverbindend mit einem unserer wichtigsten Grundnahrungsmittel, der Kartoffel, beschäftigt. Tolle Gedichte wurden zutage gefördert, leckere und ungewöhnliche Rezepte aus den Tiefen des Internets ausgegraben und geschichtliche Hintergrundinformationen gelüftet. Alles wurde in einer passend gestalteten Chipsrolle gesammelt, weil nicht für jede Blattsammlung ein neuer Plastikschnellhefter gekauft werden muss und weil nicht jede Verpackung ein Einwegartikel sein muss, wenn WIR es anders entscheiden. Vor allem aber wurden kleine goldgelbe Kugeln in die Erde gebracht in der Hoffnung, ab dem Beginn der Sommerferien in guter alter Goldgräbermanier viel „Ackergold“ freizulegen.
Aber wieso?
Einer der bedeutendsten Auslöser der Industrialisierung in Europa war ein Bevölkerungswachstum, das auf verbesserten Anbaumethoden und der Einführung der Kartoffel als Grundnahrungsmittel basierte. Darauf stießen wir während einer Geschichtsstunde, und so kam es, dass aus den Fragen, die aufkamen, ein Projekt entstand: eine Kartoffel im Kübel, dafür hat jeder Platz!
https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/balkon-terrasse/kartoffeln-anbau-im-pflanzsack-6866
Im Sinne der Erziehung zur Nachhaltigkeit und zur Wertschätzung von Lebensmitteln sollten die Lernenden erkennen ...
- wie viel Wissen man benötigt,
- wie lange es dauert,
- wie viel Arbeit und Geduld man aufbringen muss,
- wie sehr man - heute wie damals - vom Wetter abhängig ist,
m 14.07.2021 konnten wir an der Realschule Weißenburg Prof. Dr. Sven Laumer (Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insb. Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft) von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) als Gastreferenten willkommen heißen.
„Schon darüber nachgedacht, ob Hummeln nach den Gesetzen der Aerodynamik überhaupt fliegen können? Nach früheren Berechnungen nicht, da die Flügel zu klein für ihren Körper sind. Doch die Hummelflügel sind flexibel und drehbar; sie schlagen bis zu 200 mal in der Sekunde. Dadurch werden Luftwirbel erzeugt, die für den nötigen Auftrieb sorgen. Dies wurde erst 1996 herausgefunden.“
Liebe Schulfamilie,
Von Nordkanada über Grönland, die Arktis bis zum nordöstlichen Teil Asiens verlief die Zone der zentralen Verfinsterung der ringförmigen Sonnenfinsternis am 10.06.2021. Und so waren wir in Weißenburg lediglich Zaungäste des großen Himmelsspektakels. Es konnte von hier eine partielle Finsternis mit einem Bedeckungsgrad von etwa 8% der Sonnenscheibe beobachtet werden. Deshalb nutzten die Klassen 7A und 9A mit ihren Physiklehrern Frau Hanke und Herrn Nelkenbrecher die Gelegenheit und verfolgten mit einer Sonnenprojektion am 8“ Teleskop der Schule und der direkten Beobachtung durch ein H-Alpha-Teleskop wie sich der Mond langsam vor die Sonnenscheibe schob. Dies begann um 11:34 und erreichte zum Schulschluss um 12:30 Uhr seinen Höhepunkt. Parallel zur eignen Beobachtung verfolgte die Klasse 7A den Livestream der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien und der Vereinigung der Sternfreunde auf YouTube in dem spannende Ergebnisse der aktuellen Sonnenforschung und natürlich auch immer wieder Livebilder der verfinsterten Sonne präsentiert wurden.
So lautete der Titel des Dechemax-Wettbewerbs im Schuljahr 2020/21. Dechemax ist eine Initiative der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. und ruft alljährlich zu einem Chemie-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe auf. Je nach Klassenstufe müssen dabei einer ersten Runde über vier Monate verteilt acht Fragenkataloge beantwortet werden. Dabei darf jedes Team maximal zwei falsche Antworten geben, um noch in die zweite Runde aufzurücken.